top of page
Beiträge


Nicht mehr werden – sondern wahr werden
Es gibt eine leise Sehnsucht, die viele Menschen gerade in sich tragen. Eine Müdigkeit, die tiefer geht als körperliche Erschöpfung. Sie entsteht dort, wo wir zu lange versucht haben, mehr zu werden: besser, schneller, klarer, heiliger, funktionierender,... Unsere Welt hat uns gelehrt, uns ständig zu optimieren. Selbst auf spirituellen Wegen ist dieses Muster spürbar geworden. Wachstum, Heilung, Bewusstsein – alles scheint oft an Leistung geknüpft zu sein. Doch etwas in uns w


Mitgefühl - ein stiller Weg des Herzens
Mitgefühl erinnert uns an unsere wahre Natur – jenseits von Rollen, Erwartungen und Urteilen. Es offenbart sich, wenn wir langsamer werden und beginnen, dem Leben wirklich zuzuhören. Nicht nur mit dem Verstand, sondern mit unserem ganzen Sein. Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen öffnet das Herz über die Grenzen des Persönlichen hinaus. Es lässt uns erkennen, dass alles Leben miteinander verwoben ist – Mensch und Tier, Erde und Himmel, das Sichtbare und das Verborgene. Alles Te


Eintauchen in die Meditation
In einer Welt, die immer schneller, lauter und unruhiger wird, sehnen sich viele Menschen nach einem Ort der Stille. Nachrichten, Unsicherheiten, persönliche Herausforderungen und kollektiver Weltschmerz können uns innerlich ermüden, überfordern oder von uns selbst entfremden. Meditation öffnet uns einen Raum jenseits dieses Lärms. Sie ist heute weniger eine Technik oder Methode – sie ist eine Rückverbindung. Ein sanftes Heimkommen zu uns selbst. In der Meditation dürfen wir


Die heilende Kraft des Gebets
Es gibt Momente im Leben, in denen Worte fehlen, Gedanken sich im Kreis drehen und das Herz nach Ruhe und Geborgenheit sucht. In solchen Augenblicken wird das Gebet zu einem stillen Weg, der uns zu uns selbst führt – und zugleich über uns hinaus. Ein Gebet ist mehr als ausgesprochene Worte: Es ist eine bewusste Hinwendung zu etwas Größerem, zur Schöpfung, zur Quelle, die uns trägt und durchdringt. Wenn wir unsere Sorgen, Hoffnungen und Sehnsüchte im Gebet aussprechen, geschie


Die Liebe zu unserer Mutter Erde
Unsere Erde ist nicht nur ein Planet, auf dem wir leben – sie ist ein lebendiges Wesen, unsere große Mutter, die uns nährt, trägt und heilt. Jeder Atemzug, jedes Glas Wasser, jede Frucht, die wir genießen, ist ein Geschenk ihrer Liebe. Doch oft vergessen wir dies im Alltag, in der Hektik, in der Technik und in der Schnelllebigkeit unseres Lebens. Die Liebe zu unserer Mutter Erde beginnt mit Bewusstsein. Wenn wir innehalten und den Boden unter unseren Füßen spüren, die Vögel s


Vertrauen ins Leben – gerade in unsicheren Zeiten
Vertrauen ins Leben entsteht oft dort, wo wir es am wenigsten erwarten. Die Natur lebt es uns vor – jedes Jahr aufs Neue. Nach Zeiten der Kälte beginnt sie wieder zu blühen, Farben kehren zurück, neues Leben erwacht. Ohne Zögern wächst sie weiter und erinnert uns daran, dass das Leben selbst immer einen Weg nach vorne findet – selbst in einer Welt, die von Unsicherheit und Krieg gezeichnet ist. Das Leben ist ein unendlicher Fluss aus Veränderungen, Wendungen und Überraschunge


Ankommen in uns selbst – die innere Heimat
In einer Welt, die uns oft nach außen zieht, die uns mit Reizen, Erwartungen und Schnelligkeit überflutet, vergessen wir leicht, dass die tiefste Heimat in uns selbst liegt. Sie ist kein Ort auf der Landkarte, kein Ziel, das wir erreichen müssen, sondern ein innerer Raum – still, warm und getragen. Dort, wo unser Herz atmet und die Seele Ruhe findet, begegnet uns das Göttliche – sanft, klar und voller Liebe. Heimat im Inneren bedeutet nicht, alles unter Kontrolle zu haben ode


Hoffnung – der göttliche Funke
Hoffnung ist wie ein Funke, der in der dunkelsten Nacht leuchtet. Sie ist die Stimme der Seele, die flüstert: Dies ist nicht das Ende. Es gibt Wege. Licht wird kommen. Hoffnung ist göttlich, weil sie uns verbindet mit der unsichtbaren Liebe, die größer ist als alles, was wir sehen oder verstehen. Sie trägt uns, wenn die Welt schwer erscheint, wenn Nachrichten von Leid und Unsicherheit uns bedrücken, wenn Konflikte, Naturkatastrophen oder Ungerechtigkeit die Herzen vieler Mens


Dankbarkeit – der Schlüssel zum Wunder
Dankbarkeit ist ein heiliger Schlüssel. Sie öffnet Türen, die wir im Alltag oft übersehen und lässt uns das Leben mit den Augen des Herzens sehen. In der Dankbarkeit erkennen wir, dass nichts selbstverständlich ist: der Atem, der uns trägt das Licht des Morgens die Liebe eines Menschen die Fülle und Schönheit der Natur die Treue eines Tieres Jeder Moment wird zum Geschenk, wenn wir ihn im Licht der Dankbarkeit betrachten - ein Lächeln, ein Blick, ein Klang, ein Augenblick der


Frieden – das Geschenk der inneren Stille
Frieden beginnt immer im Inneren. Er ist nicht etwas, das wir im Außen suchen müssen, sondern ein göttlicher Samen, der in jedem Herzen ruht. Wenn wir still werden und lauschen, spüren wir: Dieser Frieden ist längst da – er war nie fort. Innerer Frieden entsteht, wenn wir die Stille nicht mehr fürchten, sondern sie als heiliges Geschenk annehmen. In der Stille öffnet sich ein Raum, in dem wir dem Göttlichen begegnen – jenem leisen, liebevollen Atem, der uns seit Anbeginn begl


Selbstliebe und ihre Verbindung zur Schöpfung
Selbstliebe ist nicht Egoismus, sondern ein heiliger Akt der Erinnerung: die Erinnerung daran, dass wir Kinder des Göttlichen sind, lebendige Funken der Liebe selbst. Wenn wir uns selbst lieben, ehren wir die göttliche Schöpfung, aus der wir erschaffen sind. Unsere Würde, unsere Schönheit und unser Wert sind keine Dinge, die wir uns verdienen müssen – sie sind uns von Anfang an geschenkt. In der Selbstliebe öffnen wir unser Herz für diese Wahrheit und sagen: Ja, wir sind würd


Demut – die sanfte Kraft des Herzens, die uns vor der Schöpfung aufrichtet
Demut ist ein tiefes, heiliges Wort. Oft wird es mit „klein machen“ verwechselt, doch in Wahrheit bedeutet es genau das Gegenteil: sich im göttlichen Licht zu erheben. Demut heißt, das Leben in seiner ganzen Größe zu erkennen – nicht nur die eigene Kraft, sondern auch das Wunder, das größer ist als wir selbst. Sie ist die stille Haltung des Herzens, die sagt: „Ich bin Teil des Ganzen. Ich bin weder mehr noch weniger – ich bin verbunden.“ In der Demut öffnen wir uns für die gö


Gnade – das Geschenk des Himmels in unserem Leben
Gnade ist eines der tiefsten und zartesten Geheimnisse der göttlichen Liebe. Gnade bedeutet: Du wirst geliebt, nicht weil du etwas geleistet hast oder „würdig“ genug wärst, sondern einfach, weil du bist. Sie ist das freie Geschenk des Göttlichen, das sich dir ohne Bedingungen und ohne Forderungen schenkt. Gnade ist wie ein heiliger Strom, der immer fließt – wir können ihn nicht erzwingen, nur empfangen. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht durch unser Tun oder unser Versage


Zwischen Unschuld und Schuld – eine mystische Erinnerung
Es gibt Worte, die tragen eine uralte Schwingung in sich. Worte, die nicht nur gedacht, sondern erinnert werden wollen. Unschuld und Schuld sind solche Worte. Sie berühren etwas Tieferes in uns – etwas, das jenseits von Moral, Geschichte und persönlicher Biografie liegt. Die leise Wahrheit der Unschuld Unschuld ist ein ursprüngliches Feld – ein innerer Raum, der schon da war, bevor wir gelernt haben, uns zu erklären. Bevor wir wussten, wer wir sein sollen. Bevor wir verstande
bottom of page
