Dankbarkeit – der Schlüssel zum Wunder
- Michèle
- 26. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Dez. 2025
Dankbarkeit ist ein heiliger Schlüssel. Sie öffnet Türen, die wir im Alltag oft übersehen und lässt uns das Leben mit den Augen des Herzens sehen.
In der Dankbarkeit erkennen wir, dass nichts selbstverständlich ist:
der Atem, der uns trägt
das Licht des Morgens
die Liebe eines Menschen
die Fülle und Schönheit der Natur
die Treue eines Tieres
Jeder Moment wird zum Geschenk, wenn wir ihn im Licht der Dankbarkeit betrachten - ein Lächeln, ein Blick, ein Klang, ein Augenblick der Stille,....
Dankbarkeit verwandelt.
Sie wandelt Mangel in Fülle, Schmerz in Erkenntnis, Zweifel in Vertrauen.
Denn dort, wo wir dankbar sind, richten wir unseren Blick nicht auf das, was fehlt, sondern auf das, was schon da ist –und genau dadurch öffnen wir uns für noch größere Wunder.
Die göttliche Liebe wirkt in der Dankbarkeit besonders kraftvoll. Wenn wir mit einem dankbaren Herzen durch das Leben gehen, wird selbst das Alltägliche heilig.
Dankbarkeit ist die Sprache der Seele, die sagt:
Ja, ich sehe die Schönheit.
Ja, ich empfange.
Ja, ich vertraue.
Mit jedem „Danke“ öffnet sich unser Herz weiter für die Wunder, die unaufhörlich durch die göttliche Liebe in unser Leben strömen.
Denn wo Dankbarkeit wohnt, ist der Himmel ganz nah. Sie ist der stille Atem, der uns mit allem verbindet, die Brücke zwischen Herz und Herz, zwischen Mensch und unserer Schöpfung, zwischen Gegenwart und Ewigkeit.
"Dankbarkeit ist das Tor, durch das die Wunder der göttlichen Liebe zu uns fließen."
Kleine Meditation zur Dankbarkeit
Mache es dir bequem und schließe sanft deine Augen.
Atme ein …und aus …und spüre, wie dein Körper vom Atem getragen wird.
Erlaube dir für einen Moment nur zu atmen. Ganz bewusst atmen.
Nimm zunächst wahr, was gerade da ist.
Nicht bewerten, nicht verändern - nur wahrnehmen.
Spüre den Kontakt deines Körpers mit dem Boden oder dem Stuhl.
Spüre deinen Herzschlag, deinen Atem, deinen Körper, der dich hält.
Erlaube dir nun, dass Dankbarkeit in dir entsteht. Nicht als Gedanke, nicht als Konzept-
sondern als Gefühl – ein leises Ja in deinem Herzen.
Beginne mit dem Einfachen:
...ein Atemzug, der dich nährt,
...die Wärme, die deinen Körper durchströmt,
...die Stille, die dich umgibt.
Dann weite das Gefühl:
...die Menschen, die dich lieben,
...die Menschen, die du liebst,
...die kleinen Momente des Tages, die dich berührt haben,
...ein Lächeln, ein Wort, eine Begegnung.
Spüre, wie diese Dankbarkeit dein Herz weitet.
Sie ist wie ein sanftes Fließen, das nichts erzwingt, sondern einfach da ist.
Sie lässt dich ruhiger werden, klarer atmen, weicher werden.
Wenn Gedanken auftauchen, erinnere dich nur:
Dankbarkeit braucht keine Vollkommenheit.
Du musst nichts leisten. Du darfst einfach fühlen.
Mit jedem Atemzug wird das Gefühl stärker, tiefer, ruhiger.
Dankbarkeit strömt durch dich, durch deinen Körper, durch dein Herz, und verbindet dich mit allem, was dich umgibt.
Atme noch ein paar Mal bewusst in dieses Gefühl hinein …und aus …und spüre, dass du getragen wirst von der Fülle des Lebens, von der Liebe, die alles durchströmt, von der Gnade, die dich hält.
Wenn du bereit bist, bewege sanft Hände und Füße, öffne langsam die Augen.
Nimm die Dankbarkeit mit –als leises Licht in deinem Herzen, das dich durch den Tag oder die Nacht trägt, jeden Moment segnet und dich erinnert: Alles ist ein Geschenk.



