Selbstliebe und ihre Verbindung zur Schöpfung
- Michèle
- 26. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Dez. 2025
Selbstliebe ist nicht Egoismus, sondern ein heiliger Akt der Erinnerung: die Erinnerung daran, dass wir Kinder des Göttlichen sind, lebendige Funken der Liebe selbst.
Wenn wir uns selbst lieben, ehren wir die göttliche Schöpfung, aus der wir erschaffen sind. Unsere Würde, unsere Schönheit und unser Wert sind keine Dinge, die wir uns verdienen müssen – sie sind uns von Anfang an geschenkt.
In der Selbstliebe öffnen wir unser Herz für diese Wahrheit und sagen:
Ja, wir sind würdig, geliebt zu sein, einfach weil wir sind.
Selbstliebe bedeutet:
Uns mit Güte und Sanftheit zu umarmen, auch unsere Schattenseiten
Uns selbst mit Vergebung zu begegnen, so wie die göttliche Liebe uns vergibt
Unsere Gaben und unser inneres Licht anzunehmen, ohne uns kleiner oder größer machen zu müssen
In diesem Akt der Selbstannahme fließt das Göttliche ungehindert durch uns. Je mehr wir uns selbst lieben, desto klarer strahlt die göttliche Liebe in der Welt – durch unsere Worte, unsere Taten, unsere bloße Gegenwart.
Selbstliebe ist also ein Gebet in Handlung:
Jedes Mal, wenn wir uns in Achtsamkeit umarmen, ehrt der Himmel uns
Jedes Mal, wenn wir liebevoll miteinander und mit uns selbst sprechen, spricht die Schöpfung durch uns
Jedes Mal, wenn wir unsere Herzen öffnen, antwortet die Göttlichkeit mit unendlichem Licht
So wird Selbstliebe zur Brücke – sie verbindet unsere menschlichen Herzen mit dem ewigen Herz der Quelle und erinnert uns daran, dass alles Sein, alles Leben, alles Lieben in uns beginnt.
„Selbstliebe ist ein Gebet der Seele – und führt uns zurück in die göttliche Liebe."
Kurze Meditation zur Selbstliebe
Ich lasse meinen Atem ruhig fließen und schliesse sanft meine Augen.
Ich spüre meinen Körper, den Kontakt mit dem Boden, die Stabilität, die mich hält.
Mit jedem Ausatmen lasse ich Anspannung, Sorgen und Gedanken los.
Mit jedem Einatmen nehme ich Ruhe, Frieden und Vertrauen in mich auf.
Ich erlaube mir, ganz hier zu sein, genau wie ich bin.
Ich öffne mein Herz für mich selbst – mit Sanftheit, Mitgefühl und Liebe.
Ich erkenne: "Ich bin ein Kind der Schöpfung."
"Ich bin ein lebendiger Funke der Liebe, würdig, geliebt und vollständig."
Ich umarme meine Ängste, meine Zweifel und meine Schattenanteile.
Ich vergebe mir und anerkenne meine Stärken, meine Gaben, mein inneres Licht.
Ich lasse die göttliche Liebe durch mich fließen und spüre, wie sie jeden Teil meines Seins durchdringt.
Mit jedem Atemzug weitet sich mein Herz.
Ich fühle, wie die Liebe in mir wächst – still, sanft und tief.
Ich spüre, dass ich gehalten bin, dass ich nicht allein bin, dass Vertrauen in mir wohnt.
Und während ich in diesem Raum der Stille bleibe, weiß ich:
Jedes Mal, wenn ich mich liebe und achtsam bin, trage ich Licht in die Welt.
Jedes Mal, wenn ich Frieden in mir finde, kann ich Frieden ausstrahlen.
Ich bin verbunden – mit mir, mit dem Leben, mit allem, was ist.
Ich atme noch einmal tief ein… und aus…
Und wenn ich bereit bin, öffne ich langsam meine Augen,
getragen von der Gewissheit, dass ich mich liebe, wertschätze und ehre,
genau hier, genau jetzt, mit all meinem Sein, meinem Herz und meiner göttlichen Würde.



